Jusos Köln

Zukunft der Arbeit – Wie kann man die Rechte von Arbeitnehmer*innen stärken?

Seit dem 2. Weltkrieg galt es in Deutschland und in den meisten Ländern Westeuropas als ungeschriebenes Gesetz: Reallöhne & Produktivität steigen im gleichschritt über die Zeit. Doch seit etwa 30 Jahren ist diese Entwicklung gebrochen. Während die Produktivität weiter steigt, stagnieren die Reallöhne. Offensichtlich ist die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer*innen also gesunken. Dies hat entscheidend zu der wachsenden Ungleichheit im kapitalistischen Westen beigetragen und bringt eine Vielzahl an sozialen Problemen mit sich.
Doch wie können wir die Arbeitnehmer*innen nun wieder stärken? Welche Strategie ist für uns als Sozialdemokrat*innen die vielversprechendste? Dazu haben wir drei Gäste eingeladen, die für drei unterschiedliche Auswege aus der Krise eintreten:

– Maurice Höfgen ist Ökonom und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag. Er vertritt ökonomisch die Modern Monetary Theory (MMT) und ist der Überzeugung, dass eine Jobgarantie nicht nur Vollbeschäftigung und ökonomische Stabilität erzeugen kann, sondern dass sie auch Arbeitnehmer*innen bei Lohnverhandlungen hilft, weil sie das “Drohmittel” der Arbeitslosigkeit beseitigen kann.
– Katinka Kraus hat Politik, Geschichte und Soziologie studiert. Nachdem sie im Stadtwerke Köln Konzern gearbeitet hat, arbeitet sie nach einer Station in Brüssel nun in Frankfurt. Sie ist ver.di Mitglied und im Vorstand der KölnSPD. Sie ist zudem Vorsitzende der AfA in Köln (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innen innerhalb der SPD). Sie wird die Seite der Gewerkschaften vertreten.
– Werner Rätz ist Mitglied bei attac. attac ist ein globalisierungskritisches Büdnis. Dort arbeitet er im Arbeitskreis Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) mit. Er wird somit die Seite des BGEs vertreten.

Hier der Link zur Veranstaltung: https://zoom.us/j/96268824457?fbclid=IwAR23EkIdzsVOW8dSwzw9npf4SiXxBaCJMVCyXdP0rd6MzrKqcPVBuYiCRNU#success