Jusos Köln

Kein unnötiges Risiko in Schulen!

Köln, der 19. April 2020

Juso Schüler*innen und Auszubildende Köln fordern:
Kein unnötiges Risiko für die Gesundheit von Schüler*innen, Lehrer*innen und deren Angehörige!

Der Vorsitzende der Juso Schüler*innen und Auszubildenden – Köln, Sercan Karaagac, kritisiert den Beschluss der Landesregierung Abschlussklassen ab dem 24. April wieder zu unterrichten. Dies belaste die betroffenen Personenkreise enorm, so Karaagac, der selber in diesem Jahr Abitur macht: „Es wirkt so, als ob die Landesregierung uns als Versuchskaninchen in die Schule schickt, um zu schauen, ob die Zahl der Infizierten steigt oder stagniert. Planungssicher ist diese Landesregierung auf jeden Fall nicht!“, kritisiert er.

Ferner hegt die Juso Schüler*innen und Auszubildenden Gruppe Köln ernsthafte Zweifel gegenüber der Einhaltung der Hygienestandards in Folge der Schulöffnung seitens der Stadt Köln. „Ich frage mich wirklich wie die Stadt Köln, die sonst so maroden Schulen zum Beispiel im Stadtbezirk Kalk, auf Vordermann bringen möchte. In so kurzer Zeit scheint mir das einfach nicht möglich. Frau Reker hat sehenden Auges die Schulen, besonders in rechtsrheinischen Stadtteilen total verkommen lassen und will nun alle Standards einhalten können. Wir bezweifeln das!“

Daher fordert die Schüler*innen und Auszubildenden Gruppe Köln; Schüler*innen, Lehrer*innen und deren Angehörige keinem zu vermeidenden Risiko auszusetzen. Ferner fordern sie Frau Reker persönlich auf Haltung zu beweisen und den Schulen mehr Zeit für die zu treffenden Maßnahmen einzuräumen. „Verschiebungen, Anpassungen oder gar die Absage der Prüfungen dürfen keinem Denkverbot der Landesregierung zum Opfer fallen, sondern müssen ernsthaft diskutiert und geprüft werden, um zumindest Planungssicherheit für die Schüler*innen zu gewährleisten”, so Karaagac.