Jusos Köln

Hallen Kalk: Jusos mahnen zu echter Bürgerbeteiligung

Köln, der 02. Juli 2019

Die Jusos Köln kritisieren die aktuellen Pläne der Stadtverwaltung für die Hallen Kalk. Am heutigen Dienstag findet ein erneutes Gespräch zwischen den Bürger*innen, der Stadtverwaltung sowie dem Architekturbüro B&L statt. Obwohl der Kontakt zu den Bürger*innen immer wieder gesucht wird, ist mittlerweile der Eindruck entstanden, dass sie sich nicht an deren Meinungen gebunden fühlt. Die Jusos Köln möchten verhindern, dass wirtschaftliche Interessen über diejenigen der Bürger*innen gestellt werden. Daher rufen wir nicht nur zur Teilnahme am Werkstattgespräch sondern auch an der Demonstration ab 16:00 Uhr auf.

„Wir fordern mehr Tansparenz im aktuellen Verfahren. Die Verwaltung lässt immer noch im Dunkeln, wo die tatsächlichen Probleme im Projekt liegen“, sagt dazu die Vorsitzende der Jusos Kalk, Viola Recktenwald. Vor allem die auf dem Gelände ansässigen Vereine und Akteur*innen müssen stärker mit einbezogen werden. Ihnen müssen adäquate Möglichkeiten zur Zwischennutzung angeboten werden.

„Die Hallen Kalk und ihre Gestaltung werden den Stadtteil für die nächsten Jahrzehnte prägen. Uns Jusos ist dabei besonders wichtig, gesellschaftliche Freiräume für Kreativität und Kultur in Kalk zu erhalten. Gerade diese Angebote machen das Herz von Kalk aus“, findet Viola Recktenwald. Um eine Entwicklung hin zu Gentrifizierung und steigenden Mieten zu verhinden, muss jetzt agiert werden. Die Jusos Köln werden den Prozess gemeinsam mit der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung kritisch begleiten und die örtlichen Akteur*innen so gut es geht unterstützen.