Jusos Köln

Beschäftigte in der Altenpflege stärken, kulturelle Aneignung aus dem Karneval verbannen und Vorstandswahlen

Pressemitteilung                   Köln, der 11.03.2021

Die Jusos Köln haben auf ihrer jährlichen Unterbezirksdelegiertenkonferenz (UBDK)
am 06. und 07.03.2021 ihr Arbeitsprogramm sowie zahlreiche Themenpositionen
beschlossen und einen neuen Vorstand gewählt.

Zum zweiten Mal im Amt der Vorsitzenden bestätigt wurde Lena Snelting. Ebenfalls
wiedergewählt wurden die stellvertretende Vorsitzende Paula Risius und der
Geschäftsführer Timon Marland. Sercan Karagaac wurde neu als stellvertretender
Vorsitzender gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren die
Schriftführerin Eva Zurbrügg und der Schatzmeister Sebastian Schirner. Das
Vorstandsteam wird von den Beisitzer*innen Maymouna Chegdali, Alicem Polat,
Gloria Sengoba, Eva Roßbach und Benedikt Ruppert vervollständigt. Die Wahl fand
digital statt und wird durch eine Briefwahl bestätigt.

Die Vorsitzende Lena Snelting begrüßte die Delegierten: „Wir Jusos dürfen uns nicht
länger nur mit Krümeln begnügen, wir wollen den ganzen Kuchen! Deshalb freue ich
mich, gemeinsam mit euch das politische Jahr 2021 als Vorsitzende dieses
Verbandes zu bestreiten und für unsere Forderungen einzustehen.“

Einstimmig wurde der Initiativantrag „Schluss mit ausbeuterischer Pflege“
angenommen. Er thematisiert den missglückten tariflichen Abschluss in der
Altenpflege und fordert Verbesserungen bei Arbeitszeiten, Personaluntergrenzen
und Arbeitnehmer*innenrechten von Beschäftigten in kirchlich getragenen
Pflegeeinrichtungen. Die Jusos Köln positionierten sich zudem gegen rassistische
und kulturell aneignende Kostümierungen und Benennungen im Karneval. Zudem
wurde ein Antrag zu Anti-Rassismus-Trainings in der Schule beschlossen, um
Schüler*innen und pädagogisches Personal für dieses Thema zu sensibilisieren.

 

PM Unterbezirksdelegiertenkonferenz