Jusos Köln

11.11. einfach Mal auf der Couch chillen

Unsere Verantwortung –

zu Hause bleiben für unser Kölle

Als Kölner Jugend rufen wir alle Kölner*innen auf zu Hause zu bleiben und dieses Jahr am 11.11. einen entspannten Abend auf der Couch zu verbringen. Es ist und bleibt alles anders als sonst. Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie zu Beginn des Jahres wollen wir alle nicht erleben. Die Zeit, in der man seine Freunde nicht treffen konnte, nicht zur Schule oder Arbeit durfte, will keiner von uns wiederhaben.

Deshalb appellieren wir dringend an euch alle:

Bitte feiert am 11.11. Karneval nicht wie gewohnt auf Straßen, in Kneipen und auch auf keinen Fall in privaten Räumlichkeiten!

Öffentliche Kräfte kümmern sich um die Situation auf den Straßen und in der Gastronomie, und wir alle müssen das in unserem eigenen Umfeld fortführen. Sprecht mit Familie, Freund*innen, der Nachbarschaft, in Vereinen oder anderen Organisationen und der Arbeit darüber, wie unverantwortlich auch kleine Partys sind. Besprecht bitte, was auf dem Spiel steht, tragt es nach außen, in jedes Veedel und zu allen Menschen.

Der 11.11. fällt nicht aus. Dieses Mal ist er nur anders als sonst. Ein Sessionsstart der anderen Art gibt uns die Möglichkeit zu zeigen, dass – en unserem Veedel, zosammejehalde weed, ejal wat och passeet – keine leere Worthülse ist. Kütt ne Sturm blieve mer stonn und dä Plan is: wenn nicht in real, dann halt digital! Denn eines ist sicher, mer fiere Fastelovend zick 2000 Johr und dat bliev su wie et wor.

Teilt diesen Aufruf und bleibt mit uns am 11.11. auf der Couch!

 

Für die Initiator*innen

#stayathomeincologne

@jupfkoeln @bdkj_koeln @gjkoeln @junge_union_koeln  @koelnerjugendring @evangelischggmbh @dpsgbezirkkoeln @sportjugendkoeln @bsv_koeln @falkenkoeln @astauzk @ot.quaeker @coach_ev_koeln @dgbjugendkoeln @dpbmosaik

Foto: @yannickoetter

 

Background:

In Köln gibt es 550.000 Haushalte. Wenn nur in jeder 200. Wohnung eine kleine Party stattfindet, dann bewegen wir uns bei 2.750 privaten Veranstaltungen, die dafür sorgen würden, dass sich die derzeitigen Infektionen in einem unvorstellbaren Maß vervielfachen. Nur 10 bis 20 Superspreader würden Köln, aller Wahrscheinlichkeit nach, 8 Tage später einen Lockdown bescheren.

Der 11.11. wird vermutlich von vielen Kamerateams begleitet. Zeigen wir, dass Köln Ausstrahlung und Herzlichkeit nicht verloren hat. Damit wir auch zukünftig attraktiv für unsere Einwohner*innen, aber auch für Urlaube, Messen oder Sportveranstaltungen bleiben. Unser Köln war nicht perfekt. Doch wir wollen es nicht zerstören, unserer Mutterstadt die Seele rauben, sondern aus dem, was heute Kölle ist, jeden Tag das Beste machen.

Letztendlich geht es vor allem um den Schutz unserer Gemeinschaft und die eigene Gesundheit. Genug Menschen sind schon am Coronavirus verstorben, auch in Köln. So viele kämpfen seit Monaten mit den Langzeitfolgen, riechen oder schmecken bspw. nicht wie vorher und es ist nicht bekannt, wann oder ob es jemals sein wird wie zuvor.